Hier tummeln sich Nixen und Seekühe im Wasser

Es gibt sie doch, die Meerjungfrauen – zumindest im Wasserpark von Weeki Wachee, wo sie Besucher schon seit 70 Jahren unterhalten. Und das ist nicht die einzige Attraktion am Golf von Mexiko.

Das Lächeln sitzt perfekt. Und das, obwohl die Meerjungfrau auf dem Trockenen sitzt. Kinder stehen in einer Schlange, um sich mit der blonden Frau fotografieren zu lassen. Geduldig beantwortet sie die Fragen der Kinder. Und die sind hellauf begeistert, dass es die fabelhaften Wesen nicht nur in ihren Märchenbüchern gibt.

Copyright: picture alliance/John Athanaso

Doch das Dasein als Meerjungfrau – oder Mermaid, wie die Amerikaner sagen – ist kein leichter Job. Minutenlanges Schwimmen, Schauspielen und Tanzen unter Wasser – dafür brauche es viel Übung, sagt Katy Wagner. Mit der türkisfarbenen Flosse und dem passenden Bikinioberteil sieht sie tatsächlich wie ein Mensch-Tier-Hybrid aus.

Ein Jahr dauere es, bis man die Programme beherrsche und die Tricks draufhabe. Sie selbst arbeite nun schon seit zwei Jahren als Meerjungfrau in Weeki Wachee nördlich von Tampa in Florida.

Der Druck reißt Tauchern die Maske vom Gesicht

Die Damen haben verschiedene Vorführungen einstudiert. Alle werden unweit der Quelle des Weeki-Wachee-Flusses geschwommen. Das natürliche Becken hat einen Durchmesser von 30 Metern, die Mermaids bewegen sich in fünf bis sechs Meter Tiefe.

Das Wasser ist kristallklar, doch die Quelle bleibt bis heute ein Rätsel. „Taucher haben schon mehrfach versucht, sie zu ergründen“, sagt John Athanason, Sprecher des umliegenden State Park. „Aber in etwa 150 Meter Tiefe mussten sie ihre Tauchgänge immer abbrechen, weil es zu gefährlich wurde, noch tiefer nach unten zu gehen. Jeden Tag sprudeln mehr als 400 Millionen Liter Wasser aus den unterirdischen Höhlen. Und der Druck in der Tiefe ist so hoch, dass er den Tauchern die Masken vom Gesicht reißt.“

 

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